Digitales Handwerk


Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben.
Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in vier sogenannten Schaufenstern entwickelt und illustriert werden.

  • Motivations- und Fachpublikationen (z. B. Broschüren, Leitfaden, Checklisten)
    und Onlineratgeber (z. B. Onlinetools, Quick-Check-Tool)
  • Demonstration digitaler Technologien und Anwendungen im betrieblichen Kontext (z. B. mittels Lern- und Teststandorte, um Demonstrations- und Pilotvorhaben für das Handwerk sichtbar zu machen)
  • Dialoge, Workshops, Informations- und Fachveranstaltungen zu den o. g. Themenschwerpunkten
  • Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten (z. B. Online-Seminare bzw. Präsenzschulungen)
  • Entwicklung praxisnaher Implementierungsstrategien für Handwerksunternehmen
  • Organisation von betriebsübergreifenden Erfahrungsaustauschformaten und Begleitung von Betrieben bei der konkreten Umsetzung von Projekten

Interessierte Handwerksbetriebe haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Transferformate und Informationsmaterialien über die für sie aktuell relevanten Fragestellungen zu informieren.

Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk können Betriebe darüber hinaus beispielsweise Unternehmensabläufe neu strukturieren, online gestützte Dienstleistungsangebote und Geschäftsmodelle entwickeln oder die Möglichkeiten der ortsungebundenen Kommunikation erproben.

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg ist Themenpartner des KDH – Schaufenster Ost. Anfragen richten Sie bitte an den Beauftragten für Innovation und Technologie.

Weitere Informationen wie zu Veranstaltungen und aktuellen Materialien erhalten Sie direkt vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

Die E-Vergabe kommt

Ende 2018 wird es ernst. Ausschreibungen können nur noch elektronisch abgerufen und versandt werden. Um fit im Umgang mit den Anforderungen und Nutzungsmöglichkeiten der Vergabeplattformen zu werden, bot die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) bereits mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema: “E-Vergabe kommt: Keine Angst vor elektronischen Angeboten” an. “Wir sind bereits im 12. Jahr unserer Vortragsreihe,” so Henrik Klohs von der Handwerkskammer und Bernd Schulz, Geschäftsführer der F1 GmbH, der gleichzeitig durch die Veranstaltung führte. Die Resonanz der Handwerksbetriebe wurde von mal zu mal größer. In der letzten Veranstaltung im Oktober wurde viel praxisbezogen erklärt, was bei den Teilnehmern gut ankam.

E-Vergabe

Es gab einen Vortrag zu den rechtlichen Grundlagen des Vergaberechts und der elektronischen Vergabe durch Rechtsanwältin Anja Theurer, von der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V. Im Anschluss gab es Hinweise zum Thema: Öffentliche Aufträge nur noch Online! Informationen zur E-Vergabe und E-Signatur durch Henrik Klohs, Beauftragter für Innovation und Technologie, der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und von Bernd Schulz, dem Geschäftsführer der F1 GmbH. Dann ging es zu den praktischen Anwendungen, wie die Präsentation des Vergabemarktplatzes Brandenburg mit Live-Vorführung eines elektronischen Vergabeverfahrens – Vergabestelle und Bieter mit elektronischer Signatur durch Dawina Gaebler, von der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V. und Henrik Klohs. Die nächsten Termine sind noch in Planung, werden aber rechtzeitig auf http://www.hwk-ff.de/termine/ angezeigt.

Henrik Klohs

Beauftragter für Innovation und Technologie

Telefon: 0335 5619 - 122
Telefax: 0335 5619 - 123

henrik.klohs@hwk-ff.de