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KI@Handwerk

Wissenstransfer für das Handwerk von morgen.

Warum dieses Projekt?
Viele Handwerksbetriebe stehen vor dem Problem, wertvolles Erfahrungswissen zu verlieren – besonders wenn erfahrene Mitarbeitende ausscheiden. Gleichzeitig müssen neue Kolleginnen und Kollegen schneller eingearbeitet werden. Doch gerade kleine und mittlere Betriebe haben oft weder Zeit noch Strukturen für systematischen Wissenstransfer.
Hier setzt „KI@Handwerk“ an.

Schon jetzt laden wir Sie recht herzlich zu unserer Auftakt- und Informationsveranstaltung am 05.03.2026 ein, um das Projekt in entspannter Atmosphäre kennenlernen.
→ Melden Sie sich hier an.

Worum geht es bei „KI@Handwerk“?
Das Projekt unterstützt Handwerksbetriebe dabei, Erfahrungswissen verständlich, zugänglich und nachhaltig zu sichern – ohne zusätzlichen Aufwand im Alltag.
Dafür werden praxisnahe digitale Lösungen und KI-gestützte Werkzeuge genutzt, die Wissen einfach erfassen, strukturieren und weitergeben.

Was macht das Projekt besonders?
Das Projekt verbindet soziale Innovation mit digitaler Unterstützung:

  • Erfahrungswissen älterer Mitarbeitender wird sichtbar, wertgeschätzt und gesichert
  • Jüngere und neue Mitarbeitende profitieren von klaren, verständlichen Lern- und Einarbeitungsprozessen

So entsteht eine lernende Organisation, in der Wissen nicht verloren geht, sondern gemeinsam weiterentwickelt wird.

Für wen ist das Projekt gedacht?
Das Projekt richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Ostbrandenburg, die vor folgenden Herausforderungen stehen:

  • altersbedingtes Ausscheiden erfahrener Fachkräfte
  • Fachkräftemangel und steigender Einarbeitungsaufwand

Im Fokus stehen zwei Zielgruppen:

Erfahrene Fachkräfte – als wertvolle Wissensgeber

Neue Mitarbeitende – z.B. junge Fachkräfte, Quereinsteiger/innen oder Personen mit Migrationshintergrund, An- und Ungelernte

Was haben Betriebe konkret davon?
Die Teilnahme am Projekt kann Betriebe unter anderem dabei unterstützen:

  • betriebsspezifisches Erfahrungswissen nachhaltig zu sichern
  • Einarbeitungszeiten zu verkürzen
  • Arbeitsabläufe verständlicher zu dokumentieren
  • erfahrene Mitarbeitende zu entlasten
  • die Zusammenarbeit zwischen den Generationen zu stärken
  • die langfristige Bindung von Mitarbeitenden zu fördern

Alle Ansätze sind praxisnah, freiwillig und am konkreten Bedarf der Betriebe orientiert.

Wie wird gearbeitet?
Im Projekt werden gemeinsam mit Handwerksbetrieben:

  • bestehende Formen des Wissenstransfers analysiert
  • Bedarfe und Potenziale im Betrieb ermittelt
  • geeignete digitale und KI-gestützte Werkzeuge ausgewählt
  • praxisnahe Formate für Wissenserfassung und -weitergabe entwickelt
  • Erfahrungen ausgewertet und für andere Betriebe nutzbar gemacht

Immer im partnerschaftlichen Dialog. Lösungen werden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam entwickelt.

Unser Ziel
Ein tragfähiges, praxiserprobtes Konzept zu entwickeln, das zeigt, wie Wissenstransfer im Handwerk sozial, wertschätzend und digital unterstützt gelingen kann.

Langfristig soll das Projekt dazu beitragen,

  • Fachkräfte zu sichern,
  • Erfahrungswissen im Handwerk zu bewahren
  • und Betriebe zukunftsfähig aufzustellen.

Interesse am Projekt?
Sie möchten wissen, ob „KI@Handwerk“ zu Ihrem Betrieb passt?
Wir bieten unverbindliche Erstgespräche an, in denen wir gemeinsam klären:

  • Wie läuft Wissenstransfer aktuell?
  • Wo bestehen Herausforderungen?
  • Welche Lösungen entlasten Sie konkret?

Ansprechpartner

Dirk Konzer

Mitarbeiter

Telefon:0335 5619 - 152

dirk.konzer@hwk-ff.de

Förderhinweis

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.