Inklusionsberatung


Ausbildung und Arbeit für Menschen mit Behinderung


Die Inklusionsberatung der Handwerkskammer unterstützt Betriebe bei der Integration
von Lehrlingen und Fachkräften mit Behinderung

  • Wo finde ich die richtige Beratung?
  • Wer hilft mir bei der Vermittlung in Berufsausbildung oder Arbeit?
  • Wo gibt es materielle oder finanzielle Förderung?

Seit 2015 gibt es in der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg eine Inklusionsberatungsstelle,
die Beratung, Integration und Begleitung aus einer Hand anbietet. Neben der Beratung zur arbeitsrechtlichen und organisatorischen Umsetzung werden Betriebe und (schwer-)behinderte junge Menschen zusammengebracht.

Unsere Handwerkskammer hat bereits gute Erfahrungen zur Inklusion gesammelt, Netzwerke aufgebaut und Erfolge erzielt. Die in Ausbildung und Arbeit integrierten Menschen erhielten eine berufliche Perspektive und können ihr Leben selbst gestalten. Die Unternehmen im Handwerkskammerbezirk Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg decken ihren Fachkräftebedarf und erhalten motivierte, gut ausgebildete, spezialisierte und damit leistungsstarke Mitarbeiter.
Junge Menschen bleiben in der Region und können sich hier eine Zukunft aufbauen.

INKLUSION, was ist das?

Inklusion bedeutet „Einbeziehung“, das heißt auch:
Menschen mit Behinderung gleichberechtigt im Ausbildungs- und Arbeitsleben teilhaben zu lassen.
Behinderungsbedingte Nachteile im Ausbildungs- und Arbeitsleben kann Inklusionsberatung ausgleichen.

  • Inklusion ist die neue Form für aktives gleichberechtigtes Miteinander im Land.
  • Inklusion steht für bewusstes Wollen von Mitbestimmung, sozialer Teilhabe und Wertschätzung
    der Leistungsstärken von Menschen.
  • Inklusion ist der Weg für Akzeptanz, für Respekt und selbstverständliches inklusives Leben im Land.

Unser kostenfreies Beratungsangebot gilt gleichermaßen für Jugendliche und Arbeitssuchende mit Behinderung,
Eltern sowie für Betriebe, die Fachkräftebedarf haben.

Wir arbeiten in enger Abstimmung und Kooperation mit dem Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) | Integrationsamt (InA).

Gern sind wir Ihr Ansprechpartner bei Fragen vor und während der Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnisse bei Menschen mit Behinderung.

Was bieten wir an?

  • Beratung , Begleitung Öffentlichkeitarbeit, Netzwerkarbeit
  • Inklusionsveranstaltungen und inklusive Vermittlungsbörse

Personenkreis:
Zielgruppe sind junge Menschen mit Behinderung sowie Gleichgestellte mit Wohnsitz in der Region Ostbrandenburg und inklusive Handwerksfirmen im Kammerbezirk Ostbrandenburg (Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Landkreis Oder-Spree, kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder).

Sie sind Handwerksbetrieb und suchen Fachkräfte?

Unser Angebot für interessierte Arbeitgeber:

  • Umfassende Beratung zu inklusiven Ausbildungs- und Beschäftigungsthemen
  • Informationen zu den interessanten Rahmenbedingungen für Beschäftigung bzw.
    Ausbildung von behinderten Menschen
  • Beleuchtung unternehmerischer Möglichkeiten und Sicherheiten im inklusiven Betrieb
  • Arbeitsplatzanalyse und gegebenenfalls Anpassung der Arbeits-und Ausbildungsplätze
  • Koordinierung der passenden Förderungen und Unterstützungsleistungen
  • Hilfestellung bei individuellen Anträgen und Antragstellungen für inklusive Förderungen
  • Vermittlung von passenden Auszubildenden, Arbeitnehmern und Arbeitgebern
  • Individuelle Unterstützung zur Schaffung und Sicherung der Nachhaltigkeit neuer Beschäftigungs- und Ausbildungsverhältnisse

Du bist noch bei der Berufswegplanung oder auf Ausbildungssuche?
Du suchst ein passendes Praktikum, Probearbeit oder einen Arbeitsplatz?

Unser Angebot für junge Menschen mit Behinderung:

  • Beratung zu einer passenden Ausbildung oder Beschäftigung im Land Brandenburg
  • Suche bzw. Beschaffung von geeigneten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und Kontaktanbahnung zu den Betrieben
  • Unterstützung bei Eignungsfeststellung und Entwicklungspotentialanalyse
  • Vorbereiten auf die Ausbildung bzw. Beschäftigung, Hilfe bei der Bewerbung
  • Nachhaltige Vermittlung in passende Praktika, Probearbeit, Ausbildung und Arbeitsplätze
  • Beratung und Unterstützung für junge Menschen in Schulen mit Förderbedarf

BEHINDERUNG, was bedeutet das?

Der vom Landesamt für Soziales und Versorgung festgestellte Grad der Behinderung (GdB) bezeichnet die körperliche, geistige und seelische Abweichung von dem für das Lebensalter typischen Zustand.
Der Grad der Behinderung misst die Benachteiligung der Teilhabemöglichkeiten am Leben der Gesellschaft. Schwerbehinderung bedeutet Grad der Behinderung GdB 50 und darüber. Über 90 Prozent der Behinderungen sind im Laufe des Lebens durch Krankheit oder Unfall entstanden.

Es gibt unterschiedliche Arten von Behinderungen. Auch chronische Krankheiten, Bewegungsstörungen, Hör-und Sehbehinderung, Krebs, Nierenerkrankungen, Rheuma, Lernbehinderungen, Autismus, psychische Probleme u.a. zählen dazu.

Von Behinderung könnte man zeitweise oder dauernd betroffen werden.
Auch der demografische Wandel und längere Lebensarbeitszeiten bringen veränderte Berufsbiografien hervor.
Älter werden und leistungsfähig bleiben, ist eine große Herausforderung in Handwerksunternehmen und für ihre Mitarbeiter. Eine Behinderung schränkt allgemein nur wenige Teilfähigkeiten ein, meist liegen dafür korrespondierende Stärken vor, die dem Unternehmer Marktvorteile sichern können.

Der Grad der Behinderung von Menschen in Handwerksbetrieben sagt wenig über die Leistungsfähigkeit, eher etwas über Spezialisierungsfähigkeit und Innovationskraft. In Hinblick auf die Ausbildungs-und Fachkräftesituation birgt die Zielgruppe der behinderten Menschen für inklusive Betriebe interessante Vorteile und Entwicklungspotenzial.

Mit Förderleistungen werden nachhaltige Ausbildung und Arbeitsstellen unterstützt. Behinderte Menschen bekommen aktive und gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gemeinschaft. Unternehmen, die Verantwortung übernehmen auf dem Weg zu einer Inklusiven Gesellschaft, werden gefördert. Es gibt vielfältige Fördermöglichkeiten.

INKLUSION & unterstützte Fachkräftesicherung

Was gewinnen Handwerksunternehmen in der Region mit Inklusionsberatung?

  • Gut ausgebildete Nachwuchskräfte mit wichtigen Kompetenzen
  • Finanzielle Förderung und Nachteilsausgleich
  • Sicherheit bei unternehmerischen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten
  • Hilfe bei Beantragung materieller und finanzieller Förderleistungen
  • Innovative, leistungsspezialisierte, motivierte und loyale Teammitglieder
  • Imagegewinn mit sozialer Verantwortungsübernahme
  • Kontakte zu potenziellen Bewerbern
  • Kosteneinsparung bei Ausgleichsabgaben
  • Kostenfreie Beratung und Begleitung zu inklusiven Themen
  • Öffentlichkeitswirksamkeit
  • Wachsende Zielgruppen
  • Wichtige Netzwerkpartner

INKLUSION & Teilhabe an Ausbildung und Beschäftigung für behinderte Menschen

Was gewinnen behinderte Ausbildung- und Beschäftigungssuchende in der Region?

  • Beruflichen Chancen und Perspektiven im regionalen Bereich
  • Vorstellung von interessanten Berufsfeldern
  • Informationen zu unterschiedlichen Ausbildungsformen
  • Berufswegplanung mit Entwicklungspotential, Berufsorientierung und Berufsberatung
  • Eignungsfeststellung für Berufe im Handwerk
  • Durchführung von Potentialanalysen und Eignungstests
  • Kontaktanbahnung und Netzwerke in inklusiven Handwerksbetrieben
  • Gemeinsame Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen
  • Praktika, Ausbildung und Arbeitserprobung in unterschiedlichen Ausbildungs- und Beschäftigungsformen
  • Vertiefte Berufsorientierung für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Übergangsbegleitung und Übergangsmanagement auf den ersten Arbeitsmarkt
  • Wissens- und Erfahrungsaustausch über den inklusiven Projekt-, Praxis- und Bildungsalltag
  • Nachhaltige Beschäftigung und Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Arbeitsleben